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	<title>&#187; Fulda Archiv  &#8211; Fulda Barock e. V.</title>
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		<title>Fulda mit Berliner Solistenoktett beglückt</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 09:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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Mit expressiven Klängen aus Dmitri Schostakowitschs Zwei Stücke für Streichoktett op. 11 bewies sich das Berliner Solistenoktett gleich zu Beginn des zweistündigen Konzertes.
Das Kammerorchester vereinigt acht junge und höchst erfolgreiche Musiker und Musikerinnen von internationalem ...


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<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit expressiven Klängen aus Dmitri Schostakowitschs Zwei <em>Stücke für Streichoktett op. 11</em> bewies sich das Berliner Solistenoktett gleich zu Beginn des zweistündigen Konzertes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Kammerorchester vereinigt acht junge und höchst erfolgreiche Musiker und Musikerinnen von internationalem Ruf, die auf Violine, Viola und Violoncello bewiesen, dass sie nicht nur solistisch, sondern auch im Ensemble ihrem Instrument wunderbar sich verflechtende Klänge entlocken können.<span id="more-826"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_827" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-827" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Fulda mit Berliner Solistenoktett beglückt" src="http://www.musikrezensionen.de/wp-content/uploads/2009/08/fulda-berliner-solistenoktett-300x300.png" alt="Fulda mit Berliner Solistenoktett beglückt" width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">Fulda mit Berliner Solistenoktett beglückt</p></div>
<p>Im <em>Präludium</em> des heute wohl bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, unterstrichen die Musiker und Musikerinnen nicht nur die Liebe und Verehrung des Komponisten für J. S. Bach, sondern gestalteten mit überzeugender Feinfühligkeit das melancholisch anmutende erste Stück in seinem spätromantischen Ausdruck aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das <em>Scherzo</em>, mit atonalen Klängen gerade zu aggressiv im Gegensatz zum barock anmutenden Präludium stehend,  wurde oft zusammen mit den anderen Werken aus der experimentellen Phase des Künstlers als „Handgranate eines Anarchisten“ verschmäht. Die dissonante, ja wilde und rasend schnelle Komposition meisterte das Oktett brilliant.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es folgten Werke des Dänen Niels W. Gade, der seinen Durchbruch 1843 mit seiner 1. Symphonie in c-Moll op. 5 erreichte. Mit besonderer Innigkeit spielte das Kammerorchester sein <em>Allegro</em>, <em>Andantino</em>, <em>Scherzo</em> und <em>Presto</em>. Obschon der Sonatensatz in seiner Form konventionell ist, wusste Gade doch um die Kunst des Fortspinnungsmotives und der Variation, mit denen er aus einem einzigen Motiv einen ganzen Satz zu gestalten vermochte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Freund und Bewunderer Felix Mendelssohn Bartholdys reichte jedoch nie ganz an diesen heran. Bei Mendelssohn sind die Themeneinsätze noch differenzierter und kunstvoller, die Kontrapunkte noch fulminanter. Das<em> Streichoktett Es-Dur op. 20</em> strotzt geradezu vor Ideenreichtum des jungen Mendelssohn.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Fehlerfrei und lupenrein interpretierte das Oktett auf zauberhafte Art und Weise <em>Allegro</em> <em>moderato</em>, <em>ma con fuoco</em>, <em>Andante</em> und <em>Scherzo</em>. Höchst organische Crescendi und klare Themeneinsätze machten auch das <em>Allegro</em> <em>leggierissimo</em> und das <em>Presto</em> zu einem wahren Ohrenschmaus, für den das Publikum mit lang anhaltendem Beifall dankte.</p>


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