KunstFestSpiele Herrenhausen 2010
Vom 4. bis 27. Juni 2010 verwandeln die ersten KunstFestSpiele Herrenhausen die Herrenhäuser Gärten in Hannover in eine grüne Bühne für international renommierte Künstler und entwickeln damit die barocke Tradition der Gartenfeste und der höfischen Festkultur weiter.
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Über 40 Veranstaltungen in 24 Tagen werden die Besucher unter dem Motto „Die Macht des Spiels“ verzaubern und bieten Som-merlust und sinnlichen Kunstgenuss in einer der schönsten Gartenanlagen der Welt. Das vielseitige Programm des interdisziplinären Festivals unter der neuen Intendanz von Elisabeth Schweeger spannt einen Bogen vom Barock bis zu den künstlerischen Aufführungsformen der Gegenwart.
Im einmaligen Ambiente des historischen Barockgartens trifft Alte Musik auf Neue Musik, Konzerte bewegen sich zwischen Illusion und Wirklichkeit, choreographische und szenische Elemente mischen sich in Konzerte und Opern, neue Klanginstallationen entstehen und Kunst-Aktionen laden dazu ein, die Gärten neu zu entdecken.
Unterhaltung auf höchstem Niveau: Von Claudio Monteverdi bis Heiner Goebbels
Mal lustvoll, mal dramatisch, mal humorvoll, versuchen hochkarätige Künstler die Frage zu beantworten, wie viel Spiel, wie viel Feste und wie viel Kunst der Mensch zum Leben braucht: „Das Spielerische ist ele-mentarer Bestandteil der menschlichen Sozialisation. Es schafft Erkenntnis, schärft die Wahrnehmung, lässt Grenzen ausloten, erzeugt damit soziale Kompetenz und befreit die Tatsachen von der Gleichgül-tigkeit des Menschen.
Die Kunst ist der Ort, der dieses sinnlich und ästhetisch möglich macht.“ (Elisa-beth Schweeger) Der Garten der Künste bietet eine einmalige Kulisse für außergewöhnliche Künstler, unter anderen wird Christoph Schlingensief sein Operndorf für Afrika während des Festivals in Her-renhausen in einer Installation vorstellen. Zu Gast sind außerdem Roman Signer, Hamish Fulton und die Duftkünstlerin Sissel Tolaas, die KomponistInnen Heiner Goebbels und Rebecca Saunders sowie das Ensemble Modern, das Freiburger Barockorchester und die Akademie für Alte Musik Berlin und viele mehr.
Genius Loci – Die Herrenhäuser Gärten in Hannover
Schauplatz der KunstFestSpiele sind die Gärten in Herrenhausen, die zum Sommeranfang ein unver-gleichliches Ambiente bieten: Seit über 300 Jahren stehen die Herrenhäuser Gärten für außergewöhnli-che (Garten-)Kunst und Kultur. Als nahezu unverändertes Beispiel eines barocken Gartens beeindruckt der Große Garten mit formalem Grundriss, prächtigem Parterre, Wasserspielen und der von Niki de Saint Phalle farbenfroh gestalteten Grotte.
Für Garten- und Pflanzenliebhaber gibt es im Berggarten viel zu entdecken: Rund 11.000 verschiedene Pflanzenarten gedeihen in einem der ältesten botanischen Gärten Deutschlands. In seinen Schauhäusern sind unter anderem bis zu 800 blühende Orchideen aus-gestellt. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Große Garten in einen grünen Festsaal: Ei-gens illuminiert, wird während des Festivals fast allabendlich Musik von Farinelli, dem berühmten italieni-schen Kastratensänger des 18. Jahrhunderts, nach Aufnahmen aus dem gleichnamigen Film erklingen. Die Tickets zu den Festspielveranstaltungen beinhalten den Besuch des Großen Gartens und des Berg-gartens zuvor sowie der Illuminationen im Anschluss.
Kulturgenuss für alle Sinne: Wochenend-Angebote und Reisespecials
Die KunstFestSpiele bieten zahlreiche Wochenend-Specials an, die einen Besuch des Festivals zu einem Kulturgenuss für alle Sinne und einem besonderen Erlebnis werden lassen. Exklusive Führungen zum künstlerischen (Skulpturen-)Programm der Herrenhäuser Gärten und thematische Gartengänge mit dem Gartendirektor oder dem Gärtnermeister bieten einen außergewöhnlichen Blick auf eine der schönsten Parkanlagen Europas.
Kulinarisch ergänzt werden die Festivaltage durch ein exquisites KunstFestSpielmenü der Schlossküche Herrenhausen. Auf der Terrasse im Feigengarten lassen sich u.a. Zitronen-Poulet auf glasierten jungen Karotten oder Rhabarber-Tarte mit Vanilleschaum ausgezeichnet genießen oder ein britischer 5-Uhr Tee nach der Veranstaltung „Talking Music“. Verschiedene Wochend-Specials für jedes der drei Festival-Wochenenden sind ab 169 Euro für zwei Personen inklusive Über-nachtung und Karten für die jeweiligen Veranstaltungen erhältlich.
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