Giuseppe Verdi
Giuseppe Verdi
Der italienische Komponist Giuseppe (Fortunino Francesco) Verdi wird am 10. Oktober 1813 in der Nähe von Parma im zur damaligen Zeit von napoleonischen Truppen besetzten Teil Italiens geboren. Sein Vater ist Bauer und Schankwirt.
eine musikalische Ausbildung verdankt Verdi dem Kaufmann Barezzi, der sein musikalischer Sponsor wird. Zunächst nimmt er Unterricht bei einem Organisten, wechselt 1823 in das Gymnasium von Busseto und geht schließlich nach Mailand.
Er heiratet Margherita Barezzi und schreibt drei Jahre an seiner Oper „Oberto“. Die Uraufführung in der Mailänder Scala 1939 wird nur ein Achtungserfolg, aber er erhält daraufhin neue Aufträge. Sein zweites Werk, eine komische Oper, fällt bei ihrer Aufführung durch. Vorausgegangen waren dem 1840 der Tod seiner beiden Kinder und seiner Frau innerhalb nur weniger Wochen. Danach löst Verdi seinen Vertrag mit der Scala und kehrt erst 1842 wieder in die Welt der Musik zurück. Und das mit einem Sensationserfolg seiner Oper „Nabucco“. Hier lernt er seine spätere Lebensgefährtin Giuseppa Strepponi, eine Opernsängerin, kennen, die er 1859 heiratet. Er schreibt weiter Opern, um seinen Lebensunterhalt zu sichern, in der Zeit bis 1850 erscheinen 13 Werke.
Den Höhepunkt seines Schaffens erreicht er mit den Opern „Rigoletto“ (1851), „Il Tavatore“ (Der Troubdadour; 1853) und „La Traviata“ (1853), die auch heute noch zum Repertoire großer Opernhäuser gehören. Mittlerweile arbeitet er für die Pariser Oper und führte das Leben eines erfolgreichen Komponisten.
1871 wird seine Oper „Aida“ in Kairo uraufgeführt und erweist sich als ein rauschender Erfolg. Nach 1873 setzt sich Verdi zur Ruhe und widmete sich größtenteils der Erweiterung seines Landgutes in Sant’Agata. Er gründet außerdem ein Altersheim für ehemalige Musiker in Mailand, das er später als das größte Werk seines Lebens bezeichnet.
Auf Betreiben seines Verlegers entstehen 1887 mit „Otello“ und „Falstaff“ 1893 die reifen Werke Verdis. Am 27. Januar 1901 erliegt er den Folgen eines Schlaganfalls.
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