Felix Mendelssohn-Bartholdy

Lebenslauf von Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy ist der große Komponist aus dem Geist der Romantik. Er kommt am 3. Februar 1809 in der Hansestadt Hamburg zur Welt. Felix Mendelssohn ist das Kind des Bankiers Abraham Mendelssohn, Sohn des Philosophen Moses Mendelssohn, und der Mutter Lea Mendelssohn. Das Ehepaar hat bereits die gemeinsame Tochter Fanny.

Im Sommer 1811 flüchtet die Familie aus dem von Napoleons Truppen besetzten Hamburg nach Berlin. Die Mendelssohn-Kinder erhalten von 1815 an Unterricht von ihren Eltern. Ein Jahr später reist die Familie nach Paris, wo Felix und Fanny bei der Mozart-Pianistin Madame Bigot de Morogues lernen. Nach der Rückkehr erhalten beide Klavierunterricht bei Ludwig Berger. Der kleine Felix erlernt auch noch das Violinspiel.
1818 tritt Felix Mendelssohn zum ersten Mal öffentlich auf. Ein Jahr später wird Karl Wilhelm Ludwig Heyse Lehrer bei den Mendelssohns. Carl Friedrich Zelter gibt musiktheoretischen Unterricht für Felix und dessen Schwester.

1820 komponiert Felix das Singspiel „Die Soldatenliebschaft“. Außerdem erhält der Junge Zeichenunterricht. Im Herbst besucht Felix Mendelssohn zum ersten Mal den Dichterfürsten Johann von Goethe in Weimar. 1825 siedelt die Familie nach Leipzig über. Am 19. November 1826 spielen der 17-jährige Felix und seine Schwester Fanny die frisch vollendete Ouvertüre zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ vierhändig in einer Klavierfassung. Der junge Komponist nimmt an der Berliner Universität sein Studium auf und hört Vorlesungen bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel (Ästhetik) und Carl Ritter (Geographie).

Zum Dürerfest der Singakademie komponiert Felix Mendelssohn 1828 die Konzertouvertüre „Meeresstille und Glückliche Fahrt“ op. 27 als große Festmusik. Die erste große Englandreise ein Jahr später trägt reiche musikalische Früchte: Ein Abstecher nach Schottland inspiriert ihn zu der Konzertouvertüre „Die Hebriden“ und zu seiner dritten Sinfonie, die „Schottische“ genannt.

Felix Mendelssohn heiratet 1837 Cécile Jeanrenaud in Frankfurt am Main. Aus dieser Ehe gehen fünf Kinder hervor. Weitere Werke erscheinen, darunter sind der „Paulus“ und die „Erste Walpurgisnacht“. Am 14. Mai 1847 stirbt die geliebte Schwester Fanny an einem Gehirnschlag. Als der Bruder von ihrem Tod erfährt, bricht er ohnmächtig zusammen. Am 4. November des Jahres stirbt auch Felix Mendelssohn, erst 38 Jahre alt, an den Folgen eines Schlaganfalls.

Felix Mendelssohn-Bartholdy bei Amazon.de

Kommentieren ist momentan nicht möglich.