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Arnold Schönberg

Lebenslauf von Arnold Schönberg

13. September 1874 in Wien geboren, war Arnold Schönberg die Musik nicht elterlicherseits in die Wiege gelegt worden – sein Vater war der Kaufmann Samuel Schönberg. Arnold Schönberg fing im Jahr 1882 aus eigenem Antrieb mit dem Geigespielen an; aus dem gleichen Jahr sind auch die ersten Versuche als Komponist bekannt. Dennoch begann Arnold Schönberg 1892 zunächst einmal eine Ausbildung als Bankkaufmann. 1999 dann schrieb er das Stück “Verklärte Nacht”, ein Streichquartett.

Als Arnold Schönberg nach seiner Hochzeit mit Mathilde von Zemlinsky im Jahr 1893 jedoch nach Berlin zog, hatte er sich schön längst ganz der Musik gewidmet. Dies wurde von einem Liszt Stipendium im Jahre 1902 noch unterstrichen, parallel zu dem Arnold Schönberg als Kompositionslehrer am Sternschen Konservatorium beschäftigt wurde. Ein Jahr später, 1903, zog Arnold Schönberg wieder nach Wien zurück, wo er an der Schwarzwaldschule unterrichtete.
1904 gründete Arnold Schönberg den ‘Verein schaffender Tonkünstler’ und wurde gleichzeitig der Lehrer zwei anderer, bedeutender moderner Komponisten: Anton von Weber und Alan Berg. 1908 endete der Versuch, dem Wiener Publikum atonale Musik nahezubringen, mit der Uraufführung seines Werkes “II. Streichorchester op. 10″ in einem Skandal.

Über die Komposition hinaus hatte Arnold Schönberg auch zu malen begonnen. Seine vom Expressionismus beeinflussten Gemälde wurden erstmalig 1910 in Wien ausgestellt. Gleichzeitig hatte Arnold Schönberg an den Instituten weniger Glück: eine Bewerbung zum Professor für Komposition lehnte die Wiener Akademie ab. So wurde Arnold Schönberg für kurze Zeit Privatdozent, bevor er 1911 nach Berlin zurückging, und dort die musiktheoretische Abhandlung ‘Harmonielehre’ beendete.
1912/13 komponierte Arnold Schönberg Stücke wie ‘Pierrot lunaire’ und die ‘Gurrelieder’, bevor er 1915 zum Militärdienst eingezogen und Mitglied einer Militärkapelle wurde. 1923 endlich schuf Arnold Schönberg die ersten seiner berühmten Zwölfton-Werke. Im selben Jahr starb auch seine Frau, doch Arnold Schönberg heiratete bereits 1924 Gertrud Kolisch.

1925 wurde Arnold Schönberg Leiter der kompositorischen Meisterklasse der Preußischen Akademie der Künste. Ab begann er mit der Arbeit an seiner Oper “Moses und Aron”.

Als die Nazis an die Macht kamen, wurde Arnold Schönberg 1933 zur Aufgabe seiner Stellung an der Berliner Akademie gezwungen. Im selben Jahr noch ging er in die USA, wo er schließlich als Dozent an der University of California in Los Angeles (UCLA) arbeitete, und sein “Violinkonzert” und das “IV. Streichquartett” komponierte. Im Jahre 1940 erhielt Arnold Schönberg die amerikanische Staatsbürgerschaft. Auch wenn er sich eigentlich vom Lehrbetrieb zurückziehen wollte, zwang ihn seine finanzielle Situation doch bis zu seinem Tod am 13. Juli 1952 immer wieder, diese aufzunehmen.

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