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Anton Bruckner

Lebenslauf von Anton Bruckner

Anton Bruckner erblickte das Licht der Welt am 4.9.1824 im oberösterreichischem Ansfelden als Sohn eines Lehrers und Organisten. Die Schulzeit verbrachte er im Augustinerchorherrenstift St. Florian.

1840 begab sich Anton Bruckner nach Linz und ließ sich zum Lehrer ausbilden. Während er 1841 bis 1843 in Windhaag als Hilfslehrer tätig war, bekam er auch Interesse an der Fugenkunst von Johann Sebastian Bach. Weitere Lehrertätigkeiten in Kronstorf und St. Florian folgten.

1851 wurde Bruckner offizieller Stiftsorganist in St. Florian. 1855 legte Anton Bruckner in Linz die Prüfung zum Lehrer für höhere Schulen und bekam in Wien vom Theoretiker Simon Sechter Unterricht. Am 8.12.1855 folgte sein Herz ausschließlich der Musik und er wurde zum Organisten am Linzer Dom ernannt.

1860 erhielt Bruckner die Leitung der Linzer Liedertafel „Frohsinn“. Die Abschlussprüfung im Fach Musiktheorie am Wiener Konservatoriums bestand Anton Bruckner 1861. Noch im selben Jahr studierte er beim Linzer Kapellmeister Otto Kitzler Formenlehre und Instrumentation. Werke von Richard Wagner und Franz Liszt wurden Bruckners Vorbilder.

Seinen ersten eigenen Erfolg feierte Anton Bruckner mit der uraufgeführten D-Moll-Messe im Linzer Dom 1864. Mit „Tristan“ lernte er 1865 in München Richard Wagner kennen und 1866 beendet Bruckner seine D-Moll-Messe als erste Sinfonie.

1868 wird Anton Bruckner Professor für Generalbass, Orgel und Kontrapunkt. Auf diesem Gebiet bekam 1876 er eine Stelle an der Universität Wien. 1872 bis 1879 beendete Bruckner vier weitere Sinfonien, ein Streichquintett und trat der kaiserliche Hofkapelle bei.

1881 schloss Bruckner auch die sechste Sinfonie ab und sein Quintett wurde uraufgeführt. Die Uraufführung seiner siebenten Sinfonie fand 1884 in Leipzig statt.Bruckners Te Deum erhielt 1886 den Franz-Joseph-Orden. Die achte Sinfonie blieb 1887 ohne Erfolg.

Vom Alter gezeichnet schaffte Bruckner 1894 auch noch die neunte Sinfonie. Am 11.10.1896 starb Anton Bruckner. Sein Leichnam wurde in Linz unter der Orgel der Stiftskirche beigesetzt.

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