Archiv für die Kategorie „News“

Otto Nicolai: Il Templario

Montag, 2. November 2009

Otto Nicolai, bekannt durch die lustigen Weiber von Windsor und Mitbegründer der Wiener Philharmoniker war auch ein sehr beliebter italienischer Opernkomponist. Seine Oper “Il templario”, der Tempelritter galt lange Zeit als Veschollen und es ist dem Musikwissenschafter Michael Wittmann zu verdanken, dass dieses Werk gefunden wurde.

Quer durch Europa suchte und fand Herr Wittmann Teile der Partitur und stellt sie als kritische Rezension (VG Musikedition AZ 103777000) der Musikwelt und den Musikliebhabern somit wieder zur Vefügung.

Otto Nicolai schrieb für seinen 1980 entstandenen Templario fantastische Musik, die den formellen Belcanto-Bahnen dieser Zeit entsprach. Die Instrumentierung und die Melodienerfindung heben dieses Werk jedoch von der damaligen Tagesproduktion weit heraus. Breit angelegte Finali zeigen den Theatersinn Nicolais genauso wie die Arien mit ihren langen Rezitativ-Teilen und den Monolagen.

Ivanhoe, Walter Scotts berühmter Roman ist die Vorlage für das Libretto an dem Nicolai selbst auch mitgearbeitet hat. Otto Nicolai bringt jedoch eine noch düsterere Version dieses Romans. Alle Normannen, Angelsachsen, Juden und die Tempelritter sind zur Kommunikation unfähig, die umworbene Jüdin Rebecca ist der Angelpunkt all der Konflikte.

Die Chemnitzer Oper spielte Il Templario 2009 und die moderne Inszenierung und das Werk an sich fanden gute bis hervorragende Kritiken. Bei CPO ist die CD zu Il templario erhältlich.

Die kritische Editon zu Il templario wird bald im Buchhandel erscheinen und die kritische Edition des Werkes “der Verbannte” ist vor der Fertigstellung. 2010 im Herbst wird diese Oper aufgeführt.

Von klassischer Musik zum wilden Salsa

Samstag, 24. Oktober 2009

Jeder kennt ihn, den feurigen Tanzstil aus Lateinamerika und hat auch gleich die dazugehörige temperamentvolle Musik, die einen sofort an sonnige Strände, das Rauschen des Meeres und schöne, braungebrannte Menschen denken lässt. (weiterlesen…)

Concerto Köln Kooperation mit MBL

Montag, 12. Oktober 2009

Der renommierte Alte Musik-Klangkörper Concerto Köln geht ab dem 1. Oktober 2009 eine langfristig ausgelegte Partnerschaft mit MBL Akustikgeräte GmbH & Co. KG ein. Seit über 30 Jahren zählt MBL zu den führenden High End Audiospezialisten seiner Branche und hat die Entwicklung des Hi-Fi und High End Audiobereiches maßgeblich geprägt. (weiterlesen…)

Mosel Musikfestival Rückblick

Sonntag, 11. Oktober 2009

Mit einem gewaltigen Schlussakkord verabschiedet sich das Mosel Musikfestival 2009: Zu Ehren des Komponistenjubilars Felix Mendelssohn Bartholdy erklingt am 3. Oktober in der Konstantin Basilika in Trier sein Monumental-Oratorium „Elias“. Martin Bambauer leitet das Philharmonische Orchester der Stadt Trier, den Trierer Bachchor, den Kammerchor des Konservatoriums der Stadt Luxemburg, die Jugendkantorei am Trierer Dom und das Solistenensemble mit Cornelia Samuelis (Sopran), Dagmar Linde (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) und Klaus Mertens (Bass).

Das Mosel Musikfestival zieht mit dieser deutsch-luxemburgischen Koproduktion zugleich Bilanz unter eine sehr erfolgreiche Saison 2009. Die über 60 Veranstaltungen des Festivals lockten rund 16.000 Besucher in die Moselregion, im Vergleich zu rund 12.500 Besuchern im Vorjahr. Der Kartenverkauf konnte um mehr als 20 % gesteigert werden. Für das Jahr 2010 liegen die in Aussicht gestellten Sponsorenleistungen bereits 15% höher als in diesem Jahr. Der Intendant der Festivals, Hermann Lewen äußert sich sehr zufrieden und erfreut über diese Entwicklung: „Trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeit finden unsere Konzerte erfreulich hohes Interesse sowohl bei unseren Konzertbesuchern als auch bei unseren Sponsoren – wir sorgen für die „Seelendusche“ im Alltag.“

Ein wichtiges Jubiläum bestimmt das Mosel Musikfestival im nächsten Jahr: 2010 feiert das 1985 als Mosel Festwochen gegründete Festival sein 25-jähriges Bestehen. Vom 5. Juni bis 3. Oktober 2010 dreht sich in der Moselregion alles um das Motto „Grenzen überschreiten“. Zu den mit Spannung erwarteten Höhepunkten dieses facettenreichen Grenzgangs zählt das Konzert des Alte-Musik-Ensembles Concerto Köln am 31. Juli. Der international renommierte Klangkörper und Echo Klassik 2009-Gewinner feiert im nächsten Jahr ebenfalls sein 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des 200. Geburtstags von Robert Schumann widmet das Mosel Musikfestival dem Schaffen des großen Komponisten und Pianisten besondere Aufmerksamkeit. Für das offizielle Eröffnungskonzert am 5. Juni 2010 mit einem reinen Schumann-Programm versammeln sich in Trier Solisten von internationalem Rang – Sibylla Rubens, Ingeborg Danz, Christoph Prégardien und Yorck Felix Speer – zusammen mit dem KammerChor Saarbrücken und der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Georg Grün. Das genaue Programm des Mosel Musikfestival 2010 wird im Dezember 2009 veröffentlicht. Beginn des Ticketvorverkaufs ist der 5. Dezember 2009.

Weitere Informationen unter www.moselmusikfestival.de

Quelle: ophelias-pr.com

Friedrich Cerha Konzert für Schlagzeug und Orchester Uraufführung

Samstag, 10. Oktober 2009

Martin Grubinger, der unumstrittene Star der internationalen Percussionszene, wird das Konzert für Schlagzeug und Orchester von Friedrich Cerha zur Uraufführung bringen. Mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton ist das Werk am 4. Oktober 2009 in Salzburg zu erleben

Eine Besonderheit des Konzerts von Friedrich Cerha besteht in seiner Drei-Satz-Gestaltung, wobei die Sätze in einander übergehen. Das wahre Ereignis ist aber das vielfältige Instrumentarium, das der Spieler auf abwechselnder Weise einsetzt. „Entgegen dem Usus sind für alle Schlaginstrumente – auch für die Tom-Toms, Tempelblöcke, Holzblöcke und Herdenglocken – exakte Tonhöhen vorgeschrieben“, schreibt der Komponist. „Der erste und dritte Abschnitt des ersten Satzes und der Schluss des Stücks sind von eruptiven Klangblöcken geprägt; die Trommeln dominieren.“ Es ist deswegen nicht wunderlich, dass dieses Konzert ausdrücklich Martin Grubinger gewidmet ist: „Ich habe dieses Konzert für den außerordentlichen jungen Schlagzeuger Martin Grubinger geschrieben“, so Friedrich Cerha. Der 1926 in Wien geborener und mehrfach ausgezeichneter Komponist ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Österreichs. Seine Komplettierung des 3. Aktes der Oper „Lulu“ von Alban Berg sorgte mit der Uraufführung 1981 in Paris international für Furore und machte ihn bekannt. Sein Werk zeugt mit den Einflüssen außereuropäischer Musik in neuartigen polyrhythmischen Wendungen von vielseitigem Interesse. Mit diesem Konzert für Schlagzeug und Orchester wendet er sich intensiv dem vielleicht multikulturellsten Instrument: dem Schlagzeug. So bringt die Uraufführung dieses Konzerts für Schlagzeug und Orchester zwei eng verbündete Künstler-Generationen zusammen, die die österreichische Musikszene langfristig prägen werden.

Der 1983 in Salzburg geborene Martin Grubinger begeistert seit Jahre ein breites Publikum von jung bis alt. Nach dem triumphalen Erfolg seines Heimdebüts bei den Salzburger Festspielen 2009, geht es mit voller Kraft in der neuen Saison. Zu den kommenden Highlights zählen u. a. Konzerte in Hongkong, Sao Paulo, Porto (Casa da Música) und Taiwan, sowie im Juni 2010 in Europa die Uraufführung des neuen Schlagzeugkonzerts von HK Gruber mit dem RSO Wien.

Uraufführung: Friedrich Cerha – Konzert für Schlagzeug und Orchester
Sonntagsmatinee am 4. Oktober 2009 um 11.00 Uhr, Großes Festspielhaus, Salzburg
Martin Grubinger: Schlagzeug
Mozarteumorchester Salzburg
Ivor Bolton: Musikalische Leitung

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Quelle: phelias-pr.com

Rolf Beck Asien Tournee

Freitag, 9. Oktober 2009

Deutsche Romantik und Wiener Klassik im Fernen Osten: Vom 3. bis 11. Oktober begeben sich Rolf Beck und sein Schleswig-Holstein Festival Chor auf Asien-Tournee. Für den Saisonauftakt hat der Dirigent mit seinem Ensemble zwei verschiedene Programme erarbeitet: In Kanazawa und Nanao City stellt er am 3. und 4. Oktober Chormusik der Deutschen Romantik vor. Im zweiten Teil der Tournee stehen Schuberts „Unvollendete“ und Mozarts Requiem auf dem Programm, das in Kanazawa (7.10.) und Nagoya (8.10.) mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa erklingt und in Shanghai mit Singapore Symphony Orchestra (10. und 11.10.). Die Soli übernehmen, wie auch in vorangegangenen Konzertveranstaltungen mit dem Schleswig-Holstein Festival Chor junge Gesangstalente aus den Reihen des Chores. Hierbei kann Rolf Beck aufgrund der hohen Qualität des Ensembles auf wechselnde Quartette für das Mozart Requiem zurückgreifen.

Die Asien-Tournee krönt die intensive Zusammenarbeit des Dirigenten mit seinem derzeitig zusammengestellten Schleswig-Holstein Festival Chor. Von der überaus hohen Qualität des Chores – hochbegabte junge Sänger an der Schwelle zum Berufsleben – zeugen begeisterte Pressestimmen, wie u. a. zu Bachs Johannespassion im Juli 2009 an der Oper Kiel. So schrieb Die Welt: „Musikalisch eindrucksvoll getragen wurde die Produktion unter Rolf Becks Stabführung von allen drei Akademien des SHMF: Chor und Orchester sowie Solisten des Meisterkurses von Alison Browner wuchsen zu einer hochkonzentrierten Einheit, die Robert Wilsons gewaltigem Anspruch mit jugendlicher Emphase gerecht wurde.“ Auch für ihre aktuelle CD-Aufnahme mit Händels selten zu hörendem Werk „Alexander’s Feast“ können Dirigent und Chor auf viel Lob zurückblicken: „Unter der Leitung von Rolf Beck meistert der Chor homogen und mit der nötigen Dramatik die hohen Anforderungen“ (Tipp des Tages in Musikwoche). „Die jungen Stimmen seines Chores vermitteln Cäciliens Jubelmusik nicht nur mit emphatischer Frische sondern auch mit feiner Pianokultur.“ (Concerti) Rolf Beck und der Schleswig-Holstein Festival Chor können bereits auf eine höchst erfolgreiche Asientournee im Frühjahr 2008 zurückblicken. In China und Japan feierten der Dirigent und sein Vokalensemble fulminante Erfolge mit im asiatischen Raum wenig bekannten Werken wie u. a. Beethovens Chorfantasie.

Neben seiner Verantwortung für die vier Orchester und Chöre des Norddeutschen Rundfunks und der Intendanz des Schleswig-Holstein Musik Festivals ist für Rolf Beck die Förderung herausragender Nachwuchskünstler eine Herzensangelegenheit. Er hat zwei wichtige deutsche Vokal-Ensembles gegründet und leitet sie noch heute: den Chor der Bamberger Symphoniker (1983) und den Schleswig-Holstein Festival Chor (2002). Mit ihnen, aber auch mit anderen Ensembles und Orchestern, gibt Rolf Beck weltweit Konzerte. In der Saison 2009/10 erwarten Rolf Beck spannende Projekte bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, in der Luxemburger Philharmonie, mit den Bamberger Symphonikern sowie bei einer ausgedehnten Tournee auf die Spanische Halbinsel.

Termine Asien-Tournee: 3. – 11. Oktober 2009
Chormusik der Deutschen Romantik
Schleswig-Holstein Festival Chor
Musikalische Leitung: Rolf Beck
3. Oktober 2009: Kanazawa
4. Oktober 2009: Nanao City

Franz Schubert (1797 – 1828): Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Die Unvollendete”
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Requiem d-Moll KV 626
7. Oktober 2009: Kanazawa
8. Oktober 2009: Nagoya

Schleswig-Holstein Festival Chor, Orchestra Ensemble Kanazawa
Stefanie Dasch (Sopran); Valentina Fetisova (Mezzo); Juraj Holly (Tenor); Tomas Selc (Bass)
Musikalische Leitung: Rolf Beck

10. und 11. Oktober 2009: Shanghai
Schleswig-Holstein Festival Chor, Singapore Symphony Orchestra
Aneta Mihalyova (Sopran); Milda Tubelyte (Mezzo); Patricio Arroyo (Tenor); Florian Hille (Bass)
Musikalische Leitung: Rolf Beck

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Quelle: ophelias-pr.com

Mahler Chamber Orchestra Auftaktkonzert Residenzorchester NRW

Freitag, 9. Oktober 2009

Konzerthaus Dortmund: Mahler Chamber Orchestra bittet zum Auftakt seiner Nordrhein-Westfalen-Residenz – ab 28. Oktober 2009

Seinen Einstand als Residenzorchester in NRW gab das Mahler Chamber Orchestra am Konzerthaus Dortmund im Mai 2009 unter Thomas Hengelbrock mit der viel beachteten konzertanten Aufführung von Webers „Freischütz“. Für die nächsten drei Jahre verlegt der Klangkörper – als einer der interessantesten und experimentierfreudigsten gefeiert – seine einzige mitteleuropäische Residenz nach Nordrhein-Westfalen und schlägt seine Zelte u. a. im Konzerthaus Dortmund auf. In der Saison 2009/10 wird das MCO mit drei Konzertprogrammen und weiteren Verpflichtungen dort zu erleben sein: Bereits am 28. Oktober lädt die erstmals stattfindende „WechselBar“ – Die Klassiklounge im FZW zur Auftakt-Begegnung mit dem jungen Weltorchester. Werke von Bach bis Ligeti ersetzen Hip Hop, House und Techno. Gekrönt wird der Abend in entspannter Clubatmosphäre vom Live-Auftritt einiger Musiker des Mahler Chamber Orchestra.

In der Saison 2009/10 präsentiert das Konzerthaus Dortmund das MCO im Rahmen einer dreiteiligen Zeitinsel: Am 30. Oktober erklingen das Vorspiel und die konzertante Aufführung des zweiten Akts von Wagners „Tristan und Isolde“. Unter der musikalischen Leitung des MCO-Chefdirigenten Daniel Harding übernimmt die unvergleichliche Waltraud Meier die Partie der Isolde. Danach finden am 3. November im Konzerthaus Dortmund musikalische Erstbegegnungen statt: Das MCO trifft mit Studierenden und Absolventen des Orchesterzentrum|NRW im Rahmen einer „Academy“ zusammen, um Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ aufzuführen. Außerdem erklingt Beethovens Violinkonzert; Solist ist der Franzose Renaud Capuçon – derzeit Exklusivkünstler am Konzerthaus Dortmund und einst unter Claudio Abbado Konzertmeister beim Gustav Mahler Jugendorchester. Krönender Abschluss ist am 26. Februar 2010 das Konzert des MCO mit Altmeister Seiji Ozawa. Der Wunsch des japanischen Stardirigenten, das Orchester unbedingt einmal leiten zu wollen, unterstreicht die Qualität dieses Klangkörpers, der nach gerade einmal 12 Jahren seines Bestehens bereits an der Spitze der Weltklasseorchester angekommen ist. Bei diesem musikalischen Gipfeltreffen werden Werke von Mozart und Bartók sowie Prokofiews Ballettmusik zu „Romeo und Julia“ zu Gehör gebracht.

Das Mahler Chamber Orchestra ist seit Mai 2009 das Residenzorchester Nordrhein-Westfalens. Bis zum Ende der Saison 2012/13 wird der Schaffensprozess des Orchesters zu verfolgen und der Klangkörper in seinen verschiedenen Facetten zu erleben sein – mit hoch interessanten und ungewöhnlichen Projekten an den kooperierenden Spielstätten Konzerthaus Dortmund, Philharmonie Essen und Kölner Philharmonie. Das von Claudio Abbado und ehemaligen Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters gegründete Orchester setzt sich aus 48 Musikern aus 19 verschiedenen Ländern zusammen.
Premiere: „WechselBar” – Die Klassiklounge im FZW
Mi 28. 10. 2009, 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
im Freizeitzentrum West
DJ Canisius
VJ Safy Sniper
Musiker des Mahler Chamber Orchestra

Zeitinsel I im Konzerthaus Dortmund: Mahler Chamber Orchestra

Fr 30.10.2009, 20 Uhr – „Tristan und Isolde”
Waltraud Meier (Isolde), Robert Gambill (Tristan) und weitere Solisten, Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding (Dirigent)
Richard Wagner: Vorspiel und 2. Akt aus »Tristan und Isolde« WWV 90

Di 03.11.2009, 20 Uhr – MCO Academy
Mahler Chamber Orchestra und Studierende des OrchesterzentrumINRW, Daniel Harding (Dirigent), Renaud Capuçon (Violine)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Igor Strawinsky: „Le sacre du printemps”

Fr 26.02.2010, 20 Uhr – Mahler Chamber Orchestra, Seiji Ozawa
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur KV 136
Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106
Sergej Prokofiew: Ballettmusik zu „Romeo und Julia” op. 64 (Auszüge)

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Quelle: ophelias-pr.com

Freischütz Kino-Film

Freitag, 11. September 2009

An wahrscheinlich einer Hand lassen sich die Opern abzählen, die bisher in Spielfilmlänge die Leinwand eroberten. In der mehr als hundertjährigen Geschichte des Films repräsentieren abendfüllende Kinoadaptionen von Opern noch immer fast komplettes Neuland – auch für die gefeierte Sopranistin Juliane Banse. Sie ist jetzt die „Hunter’s Bride“. In der gleichnamigen internationalen Kinofilm-Produktion der Schweizer Syquali Multimedia AG von Carl Maria von Webers „Freischütz“ verkörpert sie die Agathe. An ihrer Seite stehen Michael König als Freischütz Max, Regula Mühlemann (Ännchen), Michael Volle (Kaspar), Franz Grundheber (Ottokar), René Pape (Eremit) und Olaf Bär (Kilian). Die Regie führt der Schweizer Jens Neubert.

Seit Anfang August laufen die sechswöchigen Dreharbeiten zu „Hunter’s Bride“ an Originalschauplätzen vor dem historischen Panorama Dresdens und der malerischen Kulisse der Sächsischen Schweiz. Damit wird „Hunter’s Bride“ an der Geburtsstätte der wohl deutschesten Oper gedreht. „Für mich ist das eine sehr, sehr faszinierende neue Erfahrung. Man kann mit filmischen Mitteln vieles zeigen und verdeutlichen, was auf der Bühne nicht möglich ist. Zudem ist die Arbeitsweise, bei der man sich pro Drehtag auf eine kurze Phase des Stücks (meist drei bis sechs Minuten) konzentriert, etwas sehr spannendes für mich. Die Szene ist dann zwar am Ende des Tages unveränderlich „im Kasten“, aber man kann sie auch bis ins kleinste Detail festlegen und ausfeilen“, erklärt Juliane Banse. Erst kürzlich debütierte sie mit der Partie der Agathe und war unter dem Dirigat von Thomas Hengelbrock in der bildgewaltigen Inszenierung von Bob Wilson in Baden-Baden sowie in konzertanten Aufführungen am Konzerthaus Dortmund und beim Lucerne Festival zu erleben.

Die Kinofilm-Produktion erzählt die Oper „Der Freischütz“ vor dem Hintergrund der napoleonischen Feldzüge 1813 in und um Dresden und versetzt so das eigentlich 1821 uraufgeführte Werk zurück in seine Entstehungszeit. Die Tonaufnahmen wurden bereits im Juli in London abgeschlossen: Daniel Harding stand für diese Filmproduktion am Pult eines der bedeutendsten Klangkörper, des London Symphony Orchestra. Der Rundfunkchor Berlin sang unter der Leitung von Simon Halsey. Die Produzenten des Films sind Dr. Peter Stüber und der Regisseur Jens Neubert.

„Hunter’s Bride“ kommt im Frühjahr 2010 in die Kinos.

Ab Frühjahr 2010 im Kino: „Hunter’s Bride”
Internationale Kinofilm-Produktion von Carl Maria von Webers „Freischütz”

Juliane Banse – Agathe
Michael König (Freischütz Max), Regula Mühlemann (Ännchen), Michael Volle (Kaspar), Franz Grundheber (Ottokar), René Pape (Eremit), Olaf Bär (Kilian)
London Symphony Orchestra
Daniel Harding – Musikalische Leitung
Rundfunkchor Berlin
Simon Halsey – Chorleitung

Jens Neubert – Regie
Dr. Peter Stüber / Jens Neubert – Produzenten
Syquali Multimedia AG

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Olga Neuwirth Bratschenkonzert Uraufführung

Donnerstag, 10. September 2009

Der junge französische Bratschist Antoine Tamestit ist in der jetzt beginnenden Saison mehrfach in exponierter Stellung im deutschsprachigen Raum zu erleben. Höhepunkt ist die Uraufführung des neuen Bratschenkonzerts von Olga Neuwirth „Remnants of Song … an Amphigory“ mit dem RSO Wien unter der Leitung von Peter Eötvös (10. Oktober in Graz). Eine wichtige Rolle wird Antoine Tamestit in den kommenden drei Jahren ebenfalls am Konzerthaus Dortmund spielen in der Reihe „Junge Wilde“ ab dem 17. September. Darüber hinaus wird er ab dem 23. Oktober als „Artist in Residence“ des Konzerthauses Berlin in mehr als zehn Konzerten mit sechs verschiedenen Programmen in einer Saison zu hören sein.

Antoine Tamestit gilt als einer der gefragtesten Viola-Solisten weltweit. Die herrlichen Möglichkeiten seines Instruments macht er mit einem breit gefächerten Repertoire erlebbar, das vom Barock bis zur Zeitgenössischen Musik reicht. Das neue Bratschenkonzert von Olga Neuwirth, einer der namhaftesten Komponistinnen unserer Zeit, ist ein Auftragswerk des Borletti-Buitoni Trusts im Namen von Antoine Tamestit, zusammen mit Betty Freeman, dem ORF, dem Festival „wien modern“ und dem rbb Berlin. Nach der Uraufführung beim „Steirischen Herbst“ in Graz am 10. Oktober wird es im Rahmen von „wien modern“ am 20. November im Konzerthaus Wien wiederholt. Die deutsche Erstaufführung findet am 31. Januar 2010 beim „Ultraschall“-Festival in Berlin mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin unter Alejo Pérez statt.

Für sein Debüt als „Junger Wilder“ am Konzerthaus Dortmund hat Antoine Tamestit Tabea Zimmermann eingeladen und gemeinsam mit ihr ein seltenes Programm für zwei Solo-Violen erarbeitet. Aufgeführt werden Werke von Béla Bartók, Jean-Marie Leclair, George Benjamin, Frank Bridge und György Kurtág. Mit Bela Bartóks Bratschenkonzert beginnt Antoine Tamestit dann seine Residency am Konzerthaus Berlin. Neben den Solo-Konzerten mit Lothar Zagrosek umfasst seine Residency auch einen Kammermusikabend und Veranstaltungen im Rahmen des Education-Programms.

Der 1979 geborene Antoine Tamestit studierte am Pariser Conservatoire, an der Yale University (USA) und bei Tabea Zimmermann an der Univeristät der Künste in Berlin. Die wichtigsten internationalen Auszeichnungen – u. a. der 1. Preis bei den Young Concert Artists International Auditions New York, 1. Preis beim ARD-Wettbewerb, „Borletti Buitoni Trust Award“ und „Credit Suisse Young Artist Award“ waren das Fundament seiner rasanten internationalen Karriere. Seit 2007 ist er außerdem Professor für Viola an der Hochschule für Musik in Köln. Antoine Tamestit spielt auf der Viola „Mahler“ von Antonio Stradivari, Cremona 1672, die ihm von der Habisreutinger-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.

Die Termine:
„Junge Wilde” am Konzerthaus Dortmund – Antoine Tamestit

17. September 2009, 19.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund
Béla Bartók (1881 – 1945) Duos für zwei Violinen Sz 98 (Auszüge), Fassung für zwei Violen
Jean-Marie Leclair (1697 – 1764), Sonate für zwei Violinen op. 12 Nr. 4 (Auszüge)
Fassung für zwei Violen
George Benjamin (1960) „Viola, Viola”
Frank Bridge (1879 – 1941)„Lament” für Streichorchester, Fassung für zwei Violen
György Kurtág (1926)„Jelek, játékok és üzenetek” (Auszüge), Fassung für Viola solo
mit: Tabea Zimmermann, Viola
Uraufführung und Deutsche Erstaufführung: Olga Neuwirth: „Remnants of Song…an Amphigory”
10. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Graz, Helmut-List-Halle, im Rahmen des Steirischen Herbst (Uraufführung)

20. November, 19.30 Uhr, Konzerthaus Wien im Rahmen von Wien Modern
mit: Radio-Symphonieorchester Wien, Peter Eötvös – Musikalische Leitung
31. Januar 2010, 20.00 Uhr, Berlin, Haus des Rundfunks im Rahmen des Ultraschall-Festivals (Deutsche Erstaufführung)
mit: Deutsches Sinfonie-Orchester, Alejo Pérez – Musikalische Leitung
Artist in Residence im Konzerthaus Berlin: Antoine Tamestit
23./24. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Großer Saal

Béla Bartók (1881 – 1945) Konzert für Viola und Orchester
mit: Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek – Musikalische Leitung

15. November 2009: 1. Matinee, 11.00 Uhr, Kleiner Saal
George Enescu (1881 – 1955) Konzertstück für Viola und Klavier
George Benjamin (1960) „Viola, Viola” für zwei Violen
Antonín Dvorák (1841 – 1904) Terzett für zwei Violinen und Viola C-Dur op. 74
Claude Debussy (1862 – 1918) Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Joaquín Turina (1882 – 1949) “Escena andaluza” für Viola solo;
Streichquartett und Klavier op. 7
mit: Silvia Careddu, Flöte, Teresa Kammerer, Violine, Alicia Lager, Violine
Amalia Arnoldt, Viola, Andreas Timm, Violoncello, Ronith Mues, Harfe
Markus Hadulla, Klavier

20. Dezember 2009: Mozart-Matinee, 11.00 Uhr, Großer Saal
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
„Sinfonia concertante” für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
mit: Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek – Musikalische Leitung,
Renaud Capuçon, Violine

08. Januar 2010: Abendkonzert, 20.00 Uhr, Kleiner Saal
Richard Strauss (1864 – 1949) Streichsextett aus der Oper „Capriccio”
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Streichquintett g-Moll KV 516
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893) „Souvenir de Florence” -
Streichsextett in d-Moll op. 70
mit: Sayako Kusaka, Violine
Johannes Jahnel, Violine
Ferenc Gábor, Viola
Stefan Giglberger, Violoncello
Andreas Timm, Violoncello

28. März 2010: Entdeckungsreisen für Kinder, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr (2 Konzerte)
„Lindenbaum und Loreley”
Der Klang der Musikalischen Romantik
mit: Musiker des Konzerthausorchesters Berlin, Atrium-Ensemble,
Gabriele Nellessen – Moderation

25./26./27. Juni 2010: Fr. & Sa. 20.00 Uhr, So. 16.00 Uhr, Großer Saal
25. Juni 2010 Nach(t)gespräch im Anschluss an das Konzert
Sofia Asgatowna Gubaidulina (1931) Konzert für Viola und Orchester
mit: Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek – Musikalische Leitung


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Doris Dörrie erhält Herald Angel Award

Mittwoch, 9. September 2009

Mit der Verleihung des „Herald Angel Award“ wurden für die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen zwei wichtige Gastspiele im europäischen Ausland gekrönt. Gleich zweifach wurde der begehrte Preis beim renommierten Edinburgh Festival verliehen: Doris Dörrie erhielt den „Herald Angel Award“ für ihre Inszenierung der diesjährigen Festspiel-Oper „Admeto“. Der Künstlerische Leiter der Händel-Festspiele, Nicholas McGegan, wurde für „Acis und Galatea“ ausgezeichnet. Bereits bei der Erstaufführung der „Masque“ in der Bearbeitung von Mendelssohn Bartholdy 2008 in Göttingen stand Nicholas McGegan am Pult des FestspielOrchestes Göttingen. Der von der Zeitung The Herald ausgelobte „Herald Angel Award“ wurde am 5. September 2009 im Festival Theatre von Mr. Mike Russel (Minister of Culture) in Edinburgh verliehen. (weiterlesen…)